Satzung des Fördervereins der ‘Gemeinschaft Evangelischer Christen‘ auf Teneriffa e. V.

§ 1 Name und Sitz
1) Der Verein führt den Namen “Förderverein der ‘Gemeinschaft Evangelischer Christen‘ auf Teneriffa e.V.“. Im Folgenden wird die ‘Gemeinschaft Evangelischer Christen‘ auf Teneriffa kurz GEC genannt.
2) Er hat seinen Sitz in Kiel und ist im Vereinsregister eingetragen.

§ 2 Zweck des Vereins
1) Zweck des Vereins ist die Förderung der Arbeit der GEC. Der Verein verfolgt damit die Förderung der christlichen Religion im Sinne des §52 der Abgabenordnung.
2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
3) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch
Beschaffung von Mitteln für die Verwirklichung der steuerbegünstigten Zwecke der GEC.
Bekanntmachung der Arbeit der GEC in Deutschland durch mündliche und schriftliche Information.
Ermunterung von Christen in Deutschland, die GEC durch Gebet und Spenden tatkräftig zu unterstützen.
4) Der Verein ist im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten und in Absprache mit dem Vorstand der GEC zu allen Maßnahmen, Projekten und Aktionen berechtigt, die der Verwirklichung des Satzungszwecks dienen. Nicht erlaubt ist dem Verein
Kauf oder Anmietung von Immobilien,
Aufnahme oder Hingabe von Darlehen,
Übernahme von Bürgschaften oder anderen Sicherheiten,
Einstellung von Mitarbeitern.
5) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 Mittel des Vereins
1) Die Mittel, die der Verein zur Erfüllung seiner Aufgaben benötigt, werden hauptsächlich durch Spenden aufgebracht. Mitgliedsbeiträge können erhoben werden.
2) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Zulässig sind die Erstattung der im Rahmen einer Tätigkeit für Zwecke des Vereins entstandenen Kosten und die Vergütung der Ehrenamtspauschale im Sinne des §3 Nr. 26a EStG; letzteres erfordert die vorherige Zustimmung der Mitgliederversammlung. Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinerlei Anteil am Vereinsvermögen.
3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden


§ 4 Haftung
Die Vereinsorgane sowie andere mit der Wahrnehmung von Tätigkeiten für den Verein befasste Vereinsmitglieder haften dem Verein bzw. den Mitgliedern für einen in Wahrnehmung ihrer Organpflichten bzw. Tätigkeiten verursachten Schaden nur bei Vorliegen von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Sind sie einem Dritten zum Ersatz eines in Wahrnehmung ihrer Organpflichten bzw. Tätigkeiten verursachten Schadens verpflichtet, können sie von dem Verein die Befreiung von der Verbindlichkeit verlangen. Satz 2 gilt nicht, wenn der Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde


§ 5 Mitgliedschaft
1) Mitglied im Verein kann jeder Christ werden, der die Arbeit der GEC kennen und schätzen gelernt hat und der sich den Grundsätzen der Evangelischen Allianz verpflichtet weiß. Er kann seine Aufnahme schriftlich gegenüber einem Vorstandsmitglied beantragen. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme möglichst schnell und innerhalb von 3 Monaten.
Eine eventuelle Ablehnung eines Antrags kann dem Antragsteller gegenüber ohne Begründung erfolgen; aber der Vorstand der GEC soll informiert werden mit Begründung, und auf der nächstmöglichen Mitgliederversammlung ist diese Ablehnung den Mitgliedern zur Beschlussfassung vorzulegen.
2) Die Mitgliedschaft erlischt bei Austritt, Ausschluss oder Tod. Der Austritt muss schriftlich erklärt werden. Die Mitgliederversammlung kann den Ausschluss eines Mitgliedes nur dann beschließen, wenn es in schwerwiegender Weise dem Zweck des Vereins durch Wort oder Tat zuwidergehandelt hat.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
Jedes Mitglied ist berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen und dabei alle Rechte auszuüben, die ihm nach dieser Satzung gegeben sind. Durch seinen Beitritt erkennt er die Bestimmungen dieser Satzung an und verpflichtet sich, den Verein bei der Durchführung seiner Aufgaben nach Kräften zu unterstützen. Der Mindestjahresbeitrag wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt.

§ 7 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 8 Kassenprüfung
Nach Ablauf eines Geschäftsjahres und vor Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat eine Kassenprüfung für das vergangene Geschäftsjahr durch einen von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer zu erfolgen. Über das Ergebnis ist in der darauf folgenden ordentlichen Mitgliederversammlung zu berichten.

§ 9 Die Mitgliederversammlung
1) a) Der Vorstand beruft mindestens 1x innerhalb von 3 Jahren eine ordentliche Mitgliederversammlung ein.
b) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mehr als 1/3 der Mitglieder die Berufung in Textform unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt. Kommt der Vorstand der Aufforderung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung durch mehr als 1/3 der Mitglieder nicht innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach, können die Antragsteller diese selbst einberufen.
2) Die Mitgliederversammlungen werden durch den Vorsitzenden des Vorstandes oder dessen Stellvertreter mit einer Frist von mindestens 3 Wochen unter Angabe der Tagesordnung in Textform einberufen. Anträge auf Änderung der Satzung sind mit der Tagesordnung bekanntzugeben.
3) Die Mitglieder können Anträge zur Tagesordnung der Mitgliederversammlung in Textform bei dem Vorsitzenden des Vorstandes einreichen; sie müssen ihm spätestens 15 Tage vor der Mitgliederversammlung zugegangen sein.
Der Vorstand ist verpflichtet, bis spätestens 7 Tage vor der Mitgliederversammlung allen Mitgliedern des Vereins die Ergänzung in Textform mitzuteilen.
Beschlussfähig sind nur die in der Einladung aufgeführten oder gemäß Satz 2 ergänzten Tagesordnungspunkte. Eine Beschlussfassung über andere Gegenstände ist ausgeschlossen.
4) Die Mitgliederversammlungen werden durch den Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter geleitet.
5) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren. Die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter und einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen, oder ihr ist von ihm in Textform zuzustimmen. Ihr substanzieller Inhalt wird der GEC übermittelt.
6) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,
b) Wahl eines Kassenprüfers,
c) Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern,
d) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung,
e) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und des Kassenprüfers und Genehmigung des Jahresabschlusses,
f) Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes,
g) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
7) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. In den Fällen von Absatz 1b, 6a und 6c hat der gesamte Vorstand kein Stimmrecht.
8) Sofern in der Satzung nichts anderes bestimmt ist, sind die Mitgliederversammlungen ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
9) a) Soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt, beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Mitglieder, die sich der Stimme enthalten, gelten als abwesend. Ihre Stimmen sind nicht mitzuzählen. Die Mehrheit ist nur nach der Zahl der abgegebenen Ja- und Nein-Stimmen zu berechnen.
b) Jedes Mitglied kann sich in der Mitgliederversammlung durch ein anderes Mitglied vertreten lassen. Für die Ausübung des Stimmrechts des Vertretenen ist eine Vollmacht in Textform erforderlich. Eine schriftliche Vollmacht ist einem Vorstandsmitglied vorzulegen; eine Vollmacht in anderer Textform ist mindestens 24h vorher zu erteilen mit Kopie an ein Vorstandsmitglied. Eine Vollmacht kann eine Weisung zur Abstimmung für einen oder mehrere Tagesordnungspunkte enthalten. Mitglieder, die durch Vollmacht vertreten werden, gelten für Beschlussfassungen als anwesend.
c) Zu Beschlüssen über die Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 3/4 der anwesenden oder vertretenen Mitglieder erforderlich.

§ 10 Der Vorstand
1) Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern: dem Vorsitzenden, dem Schriftführer – zugleich stellvertretender Vorsitzender - und dem Kassenverwalter.
2) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er verwaltet das Vereinsvermögen und führt die Vereinsbeschlüsse aus.
3) Gewählt werden können nur Vereinsmitglieder. Der Vorstand wird für die Dauer von drei Jahren gewählt. Ein Vorstandsmitglied bleibt im Amt bis zum Ende des Tages, an dem für dieses Amt eine Neuwahl erfolgt ist. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus seinem Amt aus, kann sich der Vorstand durch Vorstandsbeschluss selbst ergänzen. Auf der nächstmöglichen ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung ist die Wahl eines neuen Vorstandsmitglieds durchzuführen, das an die Stelle des ergänzten Vorstandsmitglieds tritt; das ergänzte Vorstandsmitglied darf gewählt werden.
4) Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Er muss jedoch in jedem Fall einberufen werden, wenn seine Mehrheit es fordert. Der Vorsitzende beruft ihn ein.
5) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. In Eilfällen können die Beschlüsse in Textform oder telefonisch gefasst werden, wenn sich sämtliche Vorstandsmitglieder daran beteiligen.
6) Die Beschlüsse sind zu protokollieren. Die Protokolle sind vom Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen, oder ihnen ist von diesen in Textform zuzustimmen. Ihr substanzieller Inhalt wird jeweils dem Vorstand der GEC übermittelt.

§ 11 Vertretung des Vereins
1) Der Vorstand vertritt den Verein gemäß § 26 BGB. Jedes Vorstandsmitglied ist allein vertretungsberechtigt.
2) Bei Zahlungen an die GEC oder Zahlungen im Auftrag des Vorstands der GEC ist der Vorstand in unbegrenzter Höhe verfügungsberechtigt; die GEC hat selbst eine Kontrolle für größere Ausgaben durch den Bruderrat.

§ 12 Auflösung des Vereins
1) Ein Beschluss über die Auflösung des Vereins bedarf der Zweidrittelmehrheit aller Mitglieder. Ist weniger als die Hälfte aller Mitglieder angemeldet oder erschienen, so ist innerhalb einer Frist von 3 Monaten eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, in der ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder die Vereinsauflösung beschlossen wird.
2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die GEC, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat. Sollte die GEC zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bestehen oder nicht mehr als steuerbegünstigt anerkannt sein, fällt das Vermögen an den ERF Medien e.V. mit Sitz in Wetzlar, falls er diese Bedingungen erfüllt; andernfalls an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der christlichen Religion. Die Entscheidung im letztgenannten Fall über die Auswahl der Körperschaft trifft die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

Diese Fassung der Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung vom 21. 4. 2018 beschlossen.